Pro erweitert das Webhostingangebot der webhoster.de AG auf fünf WordPress-Websites und deutlich mehr Ressourcen als Starter. Damit lässt sich beispielsweise ein kleiner Bestand eigener Unternehmens- oder Inhaltsprojekte in einem Paket planen. Ob diese gemeinsame Umgebung zum Betrieb passt, hängt von Last, Organisation und den benötigten Trennungsgrenzen ab.

Die Tabelle lässt sich seitlich verschieben.

Pro Webhosting: bestätigte Ausstattung und Grenzen
Merkmal Recherchierte Angabe Einordnung und Grenze
WordPress-Websites 5 Paketgrenze; Anrechnung von Testkopien und Multisite vorab klären.
NVMe-Speicher 75 GB Gemeinsamer Speicher für den Bestand; keine feste Aufteilung je Website zugesagt.
Nutzbarer RAM 8 GB Tarifressource; keine gleich hohe Freigabe für jeden PHP-Prozess.
vCores 4 Keine Zusage exklusiver physischer CPU-Kerne.
Prozesse 40 Die genaue technische Bedeutung der Prozesszahl bleibt offen.
Monatlicher Marketingpreis 47,60 € inkl. 19 % USt. Endbetrag, Zahlungsintervall und Laufzeit im Originalcheckout prüfen.
Der Weg im ÜberblickMehrere Websites mit Pro planen
  1. Projekte erfassen
  2. Gesamtbedarf rechnen
  3. Zuständigkeiten trennen
  4. Wiederherstellung prüfen
  5. Konfiguration vergleichen

Die folgende werbliche Tarifvorstellung stammt vom Portalbetreiber iSearch GmbH. Anbieter des beschriebenen Hostings und Betreiber des verlinkten Originalbestellsystems ist die webhoster.de AG.

Welche Ressourcen und welchen Preis nennt Pro?

Die am 6. Oktober 2026 geprüften sichtbaren Angaben nennen fünf WordPress-Websites, 75 GB NVMe-Speicher, 8 GB RAM, vier virtuelle CPU-Kerne und 40 Prozesse. Dazu werden 100 IMAP-Postfächer und eine enthaltene .de- oder .com-Domain beworben. Der monatliche Kartenpreis beträgt 47,60 Euro einschließlich 19 Prozent Umsatzsteuer. Als monatlicher Verlängerungspreis steht ebenfalls 47,60 Euro auf der Tarifkarte.

Die fünf Websites sind die aktuell übereinstimmend sichtbare Angabe von Tarifkarte und Produktkonfiguration. Eine alte abweichende strukturierte Angabe des Anbieters wird dafür nicht verwendet. Ob Stagingkopien, Subdomains und einzelne Multisitebestandteile auf das Kontingent angerechnet werden, ist nicht eindeutig erläutert. Auch maximale Domain- und Datenbankzahlen sind nicht beziffert. Plane diese Punkte als konkrete Rückfragen, bevor du einen vollständigen Projektbestand zuordnest.

Den gesamten Websitebestand planen

Pro kann interessant sein, wenn mehrere Projekte gemeinsam verwaltet werden sollen. Ein Unternehmen könnte etwa seinen Hauptauftritt, einen Fachblog und eine gesonderte Informationswebsite betreiben. Dabei sind drei eigenständige Installationen eine andere technische und redaktionelle Struktur als drei Bereiche derselben Website. Lege deshalb zuerst eine Liste der geplanten Projekte an und beschreibe ihren Zweck. Die Tarifgrenze allein soll nicht deine Inhaltsarchitektur bestimmen.

Für mehrere Kundenprojekte kommen organisatorische Anforderungen hinzu. Wer darf auf welche Website zugreifen? Werden Sicherungen getrennt wiederhergestellt? Wie erfolgt eine Übergabe beim Ausscheiden eines Kunden? Prüfe, welche Trennung das konkrete Hostingkonto unterstützt. Ein Paket mit fünf Installationen bestätigt nicht automatisch eine vollständige unabhängige Kundenverwaltung oder garantierte Isolation für jeden Anwendungsfall. Der Agentur-Ratgeber erläutert diese Auswahl.

Eine gemeinsame Umgebung bringt einen gemeinsamen Ressourcenrahmen. Ein stark arbeitender Import oder eine umfangreiche Sicherung kann zur Gesamtlast beitragen. Plane solche Aufgaben daher bewusst und beobachte den tatsächlichen Verbrauch. Ein überschaubarer Projektbestand lässt sich gut organisieren, wenn Rollen, Wartungszeiten und Datenwege feststehen. Zusätzliche Ressourcen ersetzen diese betriebliche Planung nicht.

Ein gemeinsamer Ressourcenrahmen braucht eine klare Zuordnung von Projekten, Pflege und Wiederherstellung.
Mehrere Websites mit Pro planen. Eigene erklärende Grafik.

Speicher für Medien, Kopien und Reserven kalkulieren

75 GB eröffnen gegenüber Starter mehr Spielraum für Medien und mehrere Projekte. Entscheidend bleibt die tatsächliche Anrechnung. In den geprüften Produkttexten ist nicht genau bestimmt, wie Webdateien, Datenbanken und E-Mail auf das Kontingent verteilt werden. I/O- und Dateianzahlgrenzen sind ebenfalls nicht beziffert. Ein großer Bestand kleiner Dateien kann andere Anforderungen erzeugen als wenige große Archive. Prüfe den Verbrauch daher anhand der tatsächlich eingerichteten Umgebung.

Erstelle je Projekt eine Übersicht von Medien, Datenbank und zusätzlichen Dateien. Ergänze den Bedarf für Testkopien und Sicherungen. Ein großes Fotoarchiv wächst anders als ein textorientierter Ratgeberbereich. Werden lokale Sicherungsarchive unbegrenzt behalten, kann auch ein großzügigeres Kontingent knapp werden. Ein Sicherungsplan mit geprüftem Rückweg verbindet die kontrollierte Rotation mit einem erreichbaren getrennten Speicherziel.

Die 100 Mailboxen beantworten zunächst nur die Frage nach ihrer Anzahl. Postfachvolumen und weitere Detailgrenzen sind nicht beziffert. Wenn Projekte bereits eigene externe Maildienste nutzen, muss das Webhosting deren Betrieb nicht übernehmen. Halte Zuständigkeiten und DNS-Einträge getrennt fest. So bleibt eine Websiteinstallation oder Migration eine gezielte Änderung und wird nicht unbemerkt zu einer Mailumstellung für mehrere Projekte.

Wann dynamische Funktionen mehr Ressourcen brauchen

Vier virtuelle Kerne und 8 GB RAM können zusätzliche Reserven für PHP-Arbeit und mehrere Projekte bieten. Ihre praktische Wirkung hängt jedoch von Anwendung, Gleichzeitigkeit und Cacheverhalten ab. Öffentliche Ratgeberseiten lassen sich anders behandeln als persönliche Sitzungen oder Suchabfragen. Eine feste Besucherzahl lässt sich aus den Ressourcen nicht seriös ableiten. Vergleiche deshalb die tatsächlich relevanten Nutzungspfade und Spitzen.

Bei einer bestehenden Website sammelst du Messwerte vor einem Wechsel. Notiere langsame Vorgänge, Zeiträume und vorhandene Ressourcenbegrenzungen. Prüfe auch, ob große Bilder, externe Dienste oder problematische Erweiterungen die eigentliche Ursache sind. Ein stärkeres Paket kann einen echten Ressourcenengpass entschärfen, verändert aber nicht automatisch eine unnötig umfangreiche Browserseite. Der Performance-Ratgeber trennt diese Ursachen.

Für neue Projekte beginnt die Planung mit einem nachvollziehbaren Funktionsumfang. Nach dem Start werden Speicher, Last und Hintergrundaufgaben geprüft. Größere Importe oder parallele Sicherungen sollten nicht zufällig gleichzeitig laufen. Wenn die Prozessgrenze relevant wird, braucht es eine genaue Erklärung ihres Messbereichs. Die Zahl 40 wird daher als bestätigtes Tarifmerkmal aufgeführt und nicht als garantierte Menge gleichzeitig erfolgreicher beliebiger Anfragen ausgelegt.

Vergleich der beworbenen CPU-, RAM- und Speicherressourcen der drei Webhosting-Tarife. Die Werte sind Anbieterangaben, keine gemessene Geschwindigkeit.
Ressourcen im Vergleich · Anbieterangaben der webhoster.de AG, Stand 6. Oktober 2026. Jede Ressourcenart hat eine eigene Skala. Daraus folgt keine garantierte Website-Leistung.

Updates und Rechte pro Projekt organisieren

Die Produktbeschreibung nennt WordPress-Verwaltung im Toolkit, geführte Installation, automatisch erprobte Aktualisierungen, Schwachstellenprüfung und Staging. Hinzu kommen unter anderem SSH-Zugang, Git-Verwaltung, Dateiverwaltung und geplante Aufgaben. Diese Möglichkeiten können einen technischen Arbeitsablauf unterstützen. Prüfe nach Einrichtung, welche Funktionen tatsächlich freigeschaltet sind und welche Rechte die zuständigen Personen erhalten. Allgemeine Werkzeugdokumentation bestätigt noch keine konkrete Kontokonfiguration.

Für mehrere Websites hilft ein gemeinsames Inventar mit getrennten Verantwortlichen. Notiere pro Projekt Theme, Plugins, fachlichen Ansprechpartner und Wartungsweg. Ein einheitlicher Ablauf kann Routine vereinfachen, ohne alle Anwendungen gleich behandeln zu müssen. Eine Website mit persönlichen Konten braucht andere Testfälle als ein einfacher Informationsauftritt. Der Plesk-Ratgeber erklärt Verwaltungsbereiche und sinnvolle Zuordnung.

Bei Updates wird zunächst ein aktueller Sicherungsstand erstellt. Eine geschützte Kopie erlaubt passende Prüfungen. Die Übernahme zurück auf Live wird gezielt begrenzt, damit neue Inhalte oder Bestellungen erhalten bleiben. Bei Staging und der Übernahme geprüfter Änderungen bleiben deshalb Quelle, Ziel und betroffene Bestandteile eindeutig. Automatische Prüfungen können unterstützen, aber individuelle fachliche Funktionen benötigen weiterhin einen verantwortlichen Prüfer.

Cachefunktionen mit dem Projektbestand verbinden

LiteSpeed-Cacheoptimierung und ein Objektcache gehören zur genannten Ausstattung. Eine bestimmte Implementierung des Objektcaches, etwa Redis mit festem Kontingent, ist in den geprüften Angaben nicht bestätigt. Prüfe Funktion und Aktivierung im tatsächlichen Konto. Für öffentliche Inhalte kontrollierst du Cachetreffer und Aktualisierung nach redaktionellen Änderungen. Für persönliche Bereiche werden Ausschlüsse und getrennte Sitzungen getestet.

Bei mehreren Websites ist die Zuordnung der Cachekonfiguration wichtig. Eine Änderung an einem Projekt soll nachvollziehbar bleiben und nicht ungeprüft auf alle übrigen übertragen werden. Unterschiedliche Plugins können unterschiedliche Ausschlüsse verlangen. Beginne mit einer einfachen funktionierenden Grundlage und ergänze Optimierungen einzeln. Kostenpflichtige externe Dienste sind für einen vernünftigen Einstieg nicht zwingend erforderlich; ihre Nutzung braucht einen konkreten Zweck und ein geklärtes Budget.

Der Anbieter bewirbt außerdem einen KI-WordPress-Baukasten ohne Aufpreis in allen Hostingpaketen. Veröffentlichte Generierungs- oder Bildkontingente wurden nicht gefunden. Ein erstellter Entwurf muss inhaltlich, gestalterisch und technisch geprüft werden. Der KI-und-WordPress-Ratgeber zeigt, wie solche Vorschläge in eine editierbare Website überführt werden. Für einen Projektbestand bleibt jeder veröffentlichte Inhalt eine eigene Verantwortlichkeit.

Backup und Schutz ohne pauschale Garantien betrachten

Tägliche Sicherungen und weitere Sicherungen bei Bedarf werden genannt. Aufbewahrung, Wiederherstellungsdauer, mögliche Kosten und feste Verlustziele sind in den Produkttexten nicht bestimmt. Für mehrere Projekte ist zusätzlich wichtig, ob eine einzelne Website gezielt zurückgeholt werden kann. Ein vollständiger Rücksprung des gesamten Bestands kann aktuelle Daten anderer Projekte betreffen. Kläre den tatsächlichen Wiederherstellungsumfang und führe einen geschützten Test durch.

Die aufgeführten Sicherheitsfunktionen umfassen Web-Anwendungs-Firewall, DDoS-Abwehr, Malwareprüfung und Entfernung sowie Imunify-Funktionen. Eine konkrete Imunify-Edition wird nicht bestätigt. Die Maßnahmen unterstützen den Betrieb, ersetzen aber nicht die Pflege von Benutzern und Anwendungen. Wenn mehrere Websites gemeinsam verwaltet werden, sollten ungenutzte Konten und alte Testkopien regelmäßig kontrolliert werden. Der WordPress-Sicherheitsratgeber beschreibt diesen Schutzplan.

Prüfe zudem die für deinen Vertrag geltenden Support- und Verfügbarkeitsbedingungen. Werbeangaben und SLA-Unterlagen verwenden unterschiedliche Messbereiche beziehungsweise Zeiten. Daraus wird hier keine globale garantierte WordPress-Verfügbarkeit oder jederzeitige feste menschliche Reaktionszeit abgeleitet. Für geschäftskritische Anforderungen braucht es eine konkrete Leistungsbeschreibung und einen passenden Notfallweg.

Zahlungsintervall und Domainbedingungen kontrollieren

Der monatliche Kartenpreis von 47,60 Euro inklusive Umsatzsteuer ist die Vergleichsbasis dieser Vorstellung. Die anonyme Produktkonfiguration zeigt 40,00 Euro für monatliche Zahlung und 428,59 Euro als Jahresgesamtbetrag. Auf dieser Stufe ist der Steuerstatus nicht ausdrücklich beschriftet. Die Monatswerte passen rechnerisch zu einer Nettodarstellung; eine geprüfte abschließende Steuerberechnung wurde damit jedoch nicht festgestellt. Kontrolliere vor der Bestellung den Endbetrag deiner tatsächlich gewählten Konfiguration.

Im Bestellsystem sind Laufzeiten und Zahlungsintervalle von einem oder zwölf Monaten sichtbar. Jährliche Zahlung lässt die kürzere Laufzeit nicht zu. Ein umgelegter Jahrespreis ist somit keine Zusage monatlicher Zahlbarkeit. Einrichtungskosten und jährliche Verlängerung sind in der geprüften Stufe nicht verbindlich bestimmt. Der monatliche Verlängerungspreis ist auf der Marketingkarte mit 47,60 Euro ausgewiesen. Diese Unterschiede gehören in einen Vergleich mit gleicher Steuer- und Laufzeitbasis.

Als enthaltene Domain wird eine .de- oder .com-Domain beworben. Das bedeutet keine bestätigten zwei enthaltenen Domains. Sichtbarer Text und technische Metadaten sind hierzu nicht vollständig konsistent. Prüfe Registrierung, Transfer und Verlängerung im konkreten Bestellablauf. Für fünf Websites können zusätzliche Domains benötigt werden, deren Zahl und Kosten aus dieser einzelnen enthaltenen Domain nicht abzuleiten sind.

Pro, Starter oder Business: den Bedarf vergleichen

Für eine einzelne überschaubare Website kann Starter ausreichend sein, wenn Ressourcen und Grenzen passen. Pro bietet mehr Websites und Reserven, verursacht aber auch einen höheren laufenden Preis. Der passende Umfang ergibt sich aus dem tatsächlichen Projektbestand. Wenn mehr als fünf eigenständige Installationen geplant sind oder deutlich andere Lastprofile entstehen, lohnt sich ein Vergleich mit Webhosting Business.

Ein Managed Server ist eine weitere Betriebsform, aber kein automatisches Upgrade für jedes Projekt. Er braucht eine eigene Betrachtung von Ressourcen, Verwaltungsumfang und Zuständigkeiten. Der Vergleich Webhosting und Managed Server hilft, diese Entscheidung einzuordnen. Zusätzliche Systeme werden dann sinnvoll, wenn der Bedarf und ihre Betreuung konkret beschrieben werden können.

Vor dem Abschluss hältst du die offenen Antworten fest und prüfst nach Einrichtung die tatsächlichen Funktionen. Der Bestellbutton führt direkt zur Originalkonfiguration Pro bei der webhoster.de AG. Dort kontrollierst du Zahlungsintervall, Domainbedingungen und Endbetrag. Mit einer klaren Projektliste, einem geprüften Backupweg und beobachteten Ressourcen wird Pro zu einer nachvollziehbaren Option für einen überschaubaren Bestand eigener WordPress-Websites.